Michael Konken, DJV

„Die Bundesnetzagentur muss dafür Sorge tragen, dass Rundfunkjournalisten auch künftig ohne technische Einschränkungen arbeiten können.“

Michael Konken

DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Foto: Anja Cord

Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Bundesnetzagentur mehrfach aufgefordert, bei der anstehenden Versteigerung von Funkfrequenzen die Notwendigkeiten der Live-Berichterstattung in Hörfunk und Fernsehen zu berücksichtigen.

Die für 2015 geplante Versteigerung von Frequenzen im 700 Megahertz-Bereich an Mobilfunkunternehmen im Rahmen der Digitalen Dividende 2 dürfe nicht ohne alternative Kapazitäten für Rundfunkjournalisten erfolgen, deren drahtlose Mikrofone bisher in diesem Frequenzbereich senden, forderte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Auch Theater- und Showaufführungen seien davon betroffen, wenn ihnen die angestammten Frequenzen nicht mehr zur Verfügung stünden. „Die Bundesnetzagentur muss dafür Sorge tragen, dass Rundfunkjournalisten auch künftig ohne technische Einschränkungen arbeiten können“, sagte Konken. Dies gelte insbesondere für Großereignisse wie etwa Wahlabende, Konzerte und Sportwettkämpfe, wenn besonders viele Mikrofone gleichzeitig im Einsatz seien.

Der DJV hatte bereits im September 2013 auf mögliche Engpässe im Frequenzbereich aufmerksam gemacht. Umso bedauerlicher sei, dass die Bundesnetzagentur bisher die schon damals beschriebenen Probleme nicht gelöst habe.

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 Pressemitteilungen des DJV zum Thema:

„Funkfrequenzen – Gefahr für Mikrofone“, 18. Dezember 2014

„Rundfunkfrequenzen – faire Regeln gefordert“, 16. September 2013